Trockenmauer

Trockenmauern in der Landwirtschaft
Trockenmauer
Auf unseren Hof entsteht eine neue Trockenmauer an der Stelle, wo im Herbst eine hundertjährige Mauer heruntergebrochen ist. Die Mauern hatten und haben die Aufgaben das Gelände zu stützen, um die natürliche Hangneigung zu verringern und das Arbeiten leichter zu machen. Bei uns am Weinhof Rielinger ist die natürliche Hangneigung bis zu 85% und wurde mit den Trockensteinmauern auf 70% reduziert. Bei einer Trockensteinmauer wird kein Mörtel verwendet, aber sie kann trotzdem sehr hoch und stabil gebaut werden. In der Schweiz bei Sion im Kanton Wallis finden wir die höchste Trockensteinmauer der Welt, sie ist 18 Meter hoch. In unseren Weinberg sind sie bis zu 4 Meter hoch und ca.600 m² groß. In Südtirol finden wir solche Mauern überall ob im Tal oder auf Almen.
Außerdem haben Trockensteinmauern auch noch andere sehr wichtige Aufgaben:
-Sie wirken temperaturausgleichend, sie geben die am Tag durch die Sonne gespeicherte Energie langsam in der Nacht ab und dadurch entstehen im Frühjahr weniger Frostschäden.
-Sie bieten einer großen Anzahl an Nützlingen Unterschlupf und Lebensraum
-Sie haben eine sehr gute Drainagewirkung, dadurch entsteht keine Staunässe
-Durch den Bau der Mauern wurden die Böden tief aufgerissen und sind daher von der Reben leichter zu durchwurzeln, der Wein wird dadurch interessanter und mineralischer.
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