Wandern im März

Vom Rielinger zum Zuner, weiter Atzwang, Steg und wieder zurück zum Rielinger
Wandern im März
Wir starten um 9 Uhr vom Weinhof Rielinger Richtung Keschtnweg. Zuerst gehts durchs Gasl, das ist eine kleine Straße 5 Gehminuten oberhalb vom Rielinger. Vielleicht kann sich so manch einer unter dem Begriff Gasl was vorstellen, dann versteht man auch, warum es so heißt. Beim Niederstätterhof zweigen wir nach links ab und gehen durch die erste Schlucht. Uns beeindruckt der große Unterschied der Vegetation zwischen den Tälern und den sonnenexponierten Stellen des Keschtweges. In den Schluchten liegt im März noch Schnee und Eis, zum Gegensatz dazu blühen an Sonnenstellen schon die ersten Frühlingsboten. Überhaupt sehen entlang des Keschtnweges bei den alten teils sehr schön renovierten Höfen blühende Tulpen, Narzissen und vieles mehr. Nach 1,5 stündiger Wanderung sind wir im Finsterbachgraben angelangt. Im Finsterbach, der von den Rittner Erdpyramiden von Mittelberg her fließt, rinnt zurzeit viel Schmelzwasser und so ist der kleine Wasserfall sehr beeindruckend und schön. Weiter geht’s zur Zwetschgenpromenade, dann zum Zuner, ein schönes und gutes Gasthaus wo wir gut zu Mittag essen.
Nach dem Essen machen wir einen kleinen Abstecher zum Andreas Kirchlein um dort die schöne Aussicht ins Eissacktal und den Dolomiten zu genießen.
Nun machen wir uns auf um ins Tal zu gehen. Vom Zuner aus gehen wir den aus dem Mittelalter stammendes Steinpflasterweg Nr. 9 Weg Richtung Atzwang. Dort, nach einer ¾ Stunde angelangt, gönnen wir uns eine kurze Pause im sehenswerten sehr geschichtsträchtigen Gasthof Post, welches als Raststation an der Brennerachse der Pferdefuhrwerke diente. Wir überqueren die Staatsstraße und marschieren entlang der alten Bahntrasse Richtung Bozen, welche für Radfahrer und Fußgänger reserviert ist. Entlang der Bahnstrecke sind die verlassenen Wärterhäuser zu sehen. Der Weg führt durch alte Tunnels. Nach 20 Minuten sind wir in Steg angekommen. Nun überqueren wir die neu sanierte Holzbrücke. Kurz nach dem Einstieg in den 11 Weg hinter dem Gasthof Steg gehen wir unter der Autobahn durch. Dieser steile und holprige Weg war noch vor 50 Jahren die einzige Zufahrt zu den Höfen. Am Wegrand erinnern Bildstöcke daran, dass das sichere Heimkommen nicht selbstverständlich war.
Nach ca. 40Minuten steilen Aufstieg gelangen wir in die Weinberge des Weinhofes Rielinger. Nun sind es nur mehr 10 Minuten bis wir den verdienten Schluck guten Wein nach der tollen 6 stündigen Wanderung genießen können. Beim Rielinger angekommen essen wir noch eine Brotzeit mit hofeigenen Produkten und lassen den Tag Review passieren.
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