Das Villnösser Brillenschaf

Das Villnösser Brillenschaf
Das Villnösser Brillenschaf
Die Rasse Villnösser Brillenschaf stammt aus dem 18.Jht. aus einer Kreuzung vom Padauner- Seidenschaf, dem Bergamaskerschaf und den alten einheimischen Rassen. Die typische Zeichnung, das heißt die schwarze Brille und die schwarz-weißen Ohren, stammen vom Seidenschaf und vom Kärntner Brillenschaf. Weitere typische Merkmale sind die auffallend gekrümmte Nase und die Hängeohren.
Auf Südtiroler Bauernhöfe sind heute ca.1000 Villnösser Brillenschafe zu Hause. Die heute vom Aussterben bedrohte Rasse wurde im 2.Weltkrieg fast ausgerottet, da sie von den Deutschen nicht als reine Rasse gesehen wurde. Nach dem Krieg nahm der Bestand wieder rasch bis zu 2500 Tieren zu, weil die Bauern ihre Wolle und ihr sehr gutes Fleisch schätzten. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft reduzierte sich der Bestand in den 70er und 80er Jahren wieder auf 600-700 Tiere. Erst in den letzten paar Jahren nahm der Bestand wieder leicht zu, weil man das Fleisch wegen seiner feinen Faserung wieder sehr zu schätzen wusste.
Die Schafe haben auf unserem Weinhof am Ritten oberhalb von Bozen neben der Fleischproduktion die Aufgaben den Kastanienhain frei von Dornen und Unkraut zu halten und den Weinberg auf natürliche Weise zu düngen, den Boden zu lockern und die Samen der Gräser zu verbreiten. Im Sommer dürfen einige von Ihnen auf das Rittner Horn und die anderen auf einer Wiese am Ritten oberhalb von Klobenstein.
Auf unserem „Urlaub auf dem Bauernhof“ -Betrieb und Buschenschank können die Gäste, sofern sie es wünschen, einen Lammbraten essen und dazu einen sehr guten Rotwein, den Zweigelt trinken.
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