Herbstwandern am Keschtnweg

Der Keschtnweg zeigt sich im Herbst von seiner schönsten Seite, wenn sich der Wald bunt färbt und die Sonne noch für angenehme Wandertemperaturen sorgt.
In den Kastanienhainen sammeln Bauernfamilien die Kastanien, die in den Buschenschänken, wie beim Rielinger, geröstet und mit Siaßn, den Traubenmost, serviert werden. Kastanien waren früher das Brot der Armen. Aus den Früchten gewonnenen Mehl kann vielseitig verwendet werden. Es glutenfrei und so für Zöliakiepatienten eine tolle Alternative. Aus den Kastanien kann man gute Vorspeisen zaubern, wie Kastaniensuppe, Teigtaschen mit Kastanienfüllung. Auch zu Fleischgerichten passt die Kastanie; man kann sie außerdem zu Brot, Bier, köstliche Nachspeisen wie Krapfen, Kuchen, Pralinen, Kastanienherzen und vieles mehr verarbeiten.
Das Holz der Kastanienbäume wird im Weinbau zum Errichten der Pergel genutzt. Das Hartholz ist wetterbeständig und hält die Weinanlage über Generationen.
Über die Initiative „Keschtnweg“ versucht man die alte Tradition der Kastanien aufrecht zu erhalten. Die Haine werden so gepflegt und die Produkte der Anrainer am Keschtnweg werden direkt an den Mann gebracht. Der „Keschtnweg“ lebt durch die Zusammenarbeit von 10 Gemeinden, der Bezirksgenossenschaft Eisacktal und Salten- Schlern und der Mitarbeit der anliegenden Bauern.
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